Biegebruch- und Druckfestigkeitsmessung

Holzfestigkeiten objektiv erfassen

Biegebruch- und Druckfestigkeitsmessung

Sicher ist sicher: Mit dem Fractometer lassen sich (je nach Geräteversion) die Biegebruch- oder zusätzlich die Druckfestigkeitskennwerte von Holzproben bestimmen. Dafür ist die Entnahme eines Bohrkerns mit Hilfe des Zuwachsbohrers erforderlich. Zur Messung wird die Bohrkernprobe in das Fractometer eingespannt und darin auf Biegung und Druck belastet. Die so ermittelten objektiven Werte für Biegebruchmoment, Bruchwinkel und Bruchenergie bilden die Basis für Aussagen über die Biegebruch- und Druckfestigkeit.

Über die dazugehörige Fractometer-Tabelle ist eine schnelle Bestimmung und ein Vergleich der Holzqualität möglich. Die Tabellenwerte sind allerdings nur Richtwerte, da der Baum immer im Ganzen betrachtet werden muss.

Anwendungsgebiete

  • misst die Biegebruchfestigkeit von Bohrkernen
  • erlaubt die Beurteilung faulen Holzes durch Bestimmung der Steifigkeit und Bruchfestigkeit
  • Erkennung von Fäule und Ligninzersetzung
  • Braunfäule wird durch kleine Biegewinkel und niedrige Bruchfestigkeit angezeigt
  • im Anfangsstadium der Fäule wird (auch bei einigen Typen der Weißfäule) Ligninzersetzung durch große Biegewinkel und einigermaßen normale Bruchfestigkeit angezeigt
Team

Schreiben Sie einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.