Bohrwiderstandsmessung

Bewährtes Verfahren, schnelle Ergebnisse

Bohrwiderstandsmessung

Das IML-RESI System basiert auf dem Prinzip der Bohrwiderstandsmessung. Dabei wird eine Bohrnadel mit gleichmäßigem Vorschub in das Holz gedrückt. Während des Bohrvorgangs wird die dafür erforderliche Energie in Abhängigkeit zur Eindringtiefe der Nadel gemessen.

So lassen sich überall und ohne großen Aufwand Strukturen, innere Defekte oder Restwandstärken von Bäumen und Hölzern feststellen. Die ermittelten Daten können je nach Gerätevariante elektronisch erfasst und mittels Software auf den PC übertragen, ausgewertet und weiterverarbeitet werden. Das ist Millimeterarbeit mit aussagekräftigen Ergebnissen.

Anwendungsgebiete

  • Baumpflege und Baumkontrolle im Rahmen der Verkehrssicherungspflicht
  • Überprüfung der Standfestigkeit von Holzmasten
  • Fäulediagnose an Holzspielgeräten
  • Prüfung von Konstruktionsholz bei Fachwerk-, Brücken- und Pfahlbauten

Messergebnis

Als Messergebnis erhält man eine Bohrkurve. Der Bohrwiderstand wird bei Durchführung einer Messung direkt auf die Nadel übertragen und aufgezeichnet. Durch unterschiedliche Bohrwiderstände wird nicht nur die Amplitude bestimmt, sondern auch unterschiedlich viel Druck auf die Bohrnadel ausgeübt. Geringe Abweichungen der Eigenschaften sowie Dichteunterschiede (Früh- Spätholz) werden erkannt.

Messkurve (elektronische Aufzeichnung)

Die y-Achse beschreibt den Bohrwiderstand in % (Amplitudenhöhe).
Die x-Achse beschreibt den zurückgelegten Bohrweg in cm.

Bohrnadel

  • 100-150 Bohrungen pro Nadel (je nach Einsatz)
  • Durchmesser Nadelschaft: 1,5 mm
  • Durchmesser Nadelspitze: 3,0 mm
  • Stabile Speziallegierung & Oberflächenbeschichtung
  • Verstärkung der Nadelspitze
  • Geschliffene Schneide

Messverfahren des IML PowerDrill

Team

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